
Die am 16. September 1951 eingeweihte Kirche gehört zu dem Notkirchen-Programm des Architekten Otto Bartning („Notkirche Typ D“) und steht in ihrem nahezu unveränderten Zustand inzwischen unter Denkmalschutz. Sehenswert sind die von dem Oldenburger Kirchenmaler August Oetken bemalten Flügeltüren der Altarnische.
Die von der Lübecker Firma Emanuel Kemper & Sohn erbaute Orgel wurde um 1960 durch Herbert Kruse (Lohne) als Werksvertreter der Fa. Kemper in Bakum aufgestellt.
MANUAL (C–f³)
Gedackt 8' B/D
Quintade 8' B/D
Rohrflöte 4' B/D
Principal 2' B/D
Scharff 3f. 1' B/D
Tremulant
PEDAL (C–d¹)
Subbass 16'
Pedalkoppel
Mechanische Schleiflade.
1951: Verwendung eines Harmoniums.
Um 1960: Orgelneubau durch Orgelbau Emanuel Kemper (Lübeck), I+P/6 und Abschluss eines Wartungsvertrags mit Herbert Kruse (Lohne).
1985: Renovierung durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven).
1995: Balgreparatur durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven).
Quellen und Literatur: Archiv der ev.-luth. Kirchengemeinde Bakum ⋄ F. Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, 2008 ⋄ Letzte Änderung: 27.09.2025.