Bad Zwischenahn

Kath. Pfarrkirche St. Marien


© Gabriel Isenberg, 20257
© Gabriel Isenberg, 20257

Kirchengebäude

Die erste katholische Kirche in Zwischenahn aus dem Jahr 1949 wurde 1970/71 durch einen größeren Bau nach den Plänen des Cloppenburger Architekten Gerd Rohlingan gleicher Stelle ersetzt. In den 1980er-Jahren fanden Umgestaltungs-Maßnahmen statt. Seit 2008 gehört Bad Zwischenahn zusammen mit den Gemeinden in Edewecht und Rastede zur neuen fusionierten Pfarrei St. Vinzenz Pallotti Bad Zwischenahn.

 

Orgel

Die Orgel wurde 1977 von Klaus Becker (Kupfermühle) für die Heilig-Geist-Kirche Großhansdorf gebaut und 1987 durch das Pedalwerk erweitert. Nach der Profanierung der Großhansdorfer Kirche kam die Orgel nach einer Generalüberholung durch Kurt Quathamer (Bordesholm) nach Bad Zwischenahn, wo sie am 21. November 2025 eingeweiht wurde.


I. MANUAL (C–g³)

Gedackt 8'
Spitzflöte 4'
Prinzipal 2'
Sesquialtera 2f.
Koppel II–I

II. MANUAL (C–g³)

Prinzipal 8'

Rohrflöte 8'

Oktave 4'

Waldflöte 2'

Mixtur 4f. 1 1/3'

PEDAL (C–f¹)

Subbass 16'

Flöte 8'

Koppel II–P

Koppel I–P


Mechanische Schleiflade.

Temperierung: nach Neidhardt (1732).


© Gabriel Isenberg, 2022
© Gabriel Isenberg, 2022

Ehemalige Orgel (bis 2025)

Die 1957 von der Fa. Emanuel Kemper & Sohn (Lübeck) für die alte Kirche in Bad Zwischenahn erbaute Orgel wurde 1971 in die neue Kirche übertragen; dabei wurde die räumliche Anordnung der Werke verändert.

Bereits in den 1990er-Jahren wurde die Orgel in Gutachten als abgängig beschrieben. Das Instrument soll abgerissen und an dessen Stelle eine Taufkapelle eingerichtet werden.


I. HAUPTWERK (C–g³)

Prinzipal 8'

Spielflöte 8'

Oktave 4'

Waldflöte 2'

Mixtur 4f.

Koppel II–I

II. OBERWERK (C–g³)

Gedackt 8'

Lochflöte 4'

Prinzipal 2'

Quinte 1 1/3'

Sesquialtera 2f.

Scharff 3f.

Tremulant

PEDAL (C–f¹)

Subbass 16'

Gedacktbass 8'

Quintade 4'

Koppel II–P

Koppel I–P


Zwei freie Kombinationen, Tutti, Auslöser.

Elektropneumatische Taschenlade.


Daten zur Orgelgeschichte

1957: Orgelneubau durch Emanuel Kemper & Sohn (Lübeck), II+P/14.

1971: Übertragung der Orgel in die neue Kirche, Umbau.

1999: Reparatur durch Alfred Führer Orgelbau (Wilhelmshaven).

2025: Übertragung der Klaus-Becker-Orgel von 1977 aus Hl. Geist Großhansdorf nach Bad Zwischenahn, Generalüberholung durch Kurt Quathammer (Bordesholm), II+P/11.

Quellen und Literatur: F. Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln im Gebiet der Kath. Kirche im Oldenburger Land, 2011 (unveröff.) ⋄ Orgelsachverständigen-Unterlagen des BMO Vechta ⋄ Letzte Änderung: 26.11.2025.