Oldenburg

Staatliches Baumanagement Ems-Weser (ehem. Lehrerseminar)

Das evangelische Lehrerseminar Oldenburg wurde 1793 gegründet. Das erste eigene Seminargebäude entstand 1807 in der Wallstraße. 1846 wurde dann das neue, größere Seminargebäude an der Peterstraße (heute gegenüber der Garnisonkirche) errichtet, Architekt war der Oldenburger Oberbaurat Hero Diedrich Hillerns. 1855 ging das Seminar von der ev. Kirche an den Staat über. 1902 erfolgten umfangreiche Umbau- und Erweiterungsarbeiten, bei denen auch der Flügel mit der großen Aula (im ersten Stock) angebaut wurde. 1927 wurde das Seminar aufgelöst. Von 1945 bis 1965 nutzte die Pädagogische Akademie (später Pädagogische Hochschule) Oldenburg das Gebäude. Seit 1986 hat das Staatliche Bauamt (seit 2006 das Staatl. Baumanagement Ems-Weser) seinen Sitz in dem ehemaligen Lehrerseminargebäude. Die Aula wird als Sitzungssaal genutzt.

© Gabriel Isenberg, 2021
© Gabriel Isenberg, 2021

Orgel von Orgelbau Johann Martin Schmid [III] (Oldenburg) aus dem Jahr 1902.

1954 umgebaut durch Gustav Brönstrup (Hude). Die Orgel ist seit den 1970er Jahren unspielbar.


I. MANUAL (C–f³)

Prinzipal 8'

Gedackt 8'

Oktave 4'

Offenflöte 4'

Oktave 2'

Gemsquinte 1 1/3'

Mixtur 4f.

Trompete 8'

Koppel II–I

II. MANUAL (C–f³)

Rohrflöte 8'

Quintatön 8'

Prinzipal 4'

Gedacktflöte 8'

Waldflöte 2'

Zimbel 3f.

Krummhorn 8'

Tremulant

PEDAL (C–f¹)

Subbass 16'

Pommer 8'

Choralbass 4'

Posaune 16'

Koppel II–P

Koppel I–P


Zwei freie Kombinationen, Tutti, Auslöser, Rohrwerks-Einzelabsteller.

Pneumatische Kegellade.


Daten zur Orgelgeschichte

1902  Orgelneubau durch Johann Martin Schmid [III] (Oldenburg), II+P/19.

1937  Reparatur durch Alfred Führer (Wilhelmshaven).

1947  Reparatur durch Alfred Führer (Wilhelmshaven).

1954  Umbau durch Gustav Brönstrup (Hude), II+P/19.



D-26121 Oldenburg, Peterstraße 42

Quellen und Literatur:

Fünfzig Jahre Orgelbau Führer, Berlin 1983

M. Hochgartz: Bericht über die Orgel im Gebäude des Staatshochbauamts, Peterstraße 42, 2900 Oldenburg, 1988 (M. Hochgartz gilt herzlicher Dank für die Zusendung)

Letzte Änderung: 10.03.2021.