Wachtum

Kath. Kirche St. Mariä Himmelfahrt


© Gabriel Isenberg, 2021
© Gabriel Isenberg, 2021

Kirchengebäude

Erstmals wird im Jahr 1427 eine Kapelle in Wachtum erwähnt. Die heutige neuromanische Kirche ist ein Backsteinbau von 1856/58 und der erste selbständige Kirchenbau des Architekten Johann Bernhard Hensen (Sögel). Sie wurde 1953 durch den Anbau von Kreuzschiff und neuem Chorraum erweitert. 1979 erfolgte eine Neugestaltung des Altarraums. Wachtum gehört zu den wenigen katholischen Kirchengemeinden im Oldenburger Land, die kirchlich nicht zum Bischöflich Münsterschen Offizialat Vechta gehören: Im Zuge des Preußischen Konkordats kam die Wachtumer Gemeinde 1929/30 zum Bistum Osnabrück.

 

Orgel

Das von Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven) erbaute Instrument im historisierenden Gehäuse ist aus dem Jahr 1990.


I. HAUPTWERK (C–g³)

Principal 8'

Rohrflöte 8'

Oktave 4'

Waldflöte 2'

Mixtur 4-5f. 1 1/3'

Trompete 8'

Koppel II–I

II. NEBENWERK (C–g³)

Metallgedackt 8'

Koppelflöte 4'

Oktave 2'

Quinte 1 1/3'

Nasard 2 2/3' (Vorabzug)

Sesquialtera 2f. 2 2/3'

Tremulant (beide Manuale)

PEDAL (C–f¹)

Subbaß 16'

Oktavbaß 8'

Koppel II–P

Koppel I–P


Mechanische Schleiflade.

Temperierung ungleichschwebend.


Daten zur Orgelgeschichte

1858: Orgelneubau durch J. B. Kröger & Söhne (Goldenstedt).

1918: Orgelneubau durch Gebr. Rohlfing (Osnabrück) mit Verwendung von Teilen (und Gehäuse) der Vorgängerorgel, I+P/7.

1971: Anschaffung eines Elektroniums, nachdem bereits 1957 angestellte Neu- oder Umbaumaßnahmen nicht zustande gekommen waren.

1990: Orgelneubau durch Alfred Führer (Wilhelmshaven), II+P/14.

2004: Überholung durch Johannes Dieter Poll (Cäciliengroden).

Quellen und Literatur: W. Schlepphorst: Der Orgelbau im westlichen Niedersachsen, 1975 ⋄ F. Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln im Gebiet der Kath. Kirche im Oldenburger Land, 2011 (unveröff.) ⋄ Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven) ⋄ Letzte Änderung: 09.03.2021.