Lindern

Kath. Pfarrkirche St. Katharina von Siena

Aus dem Jahr 1288 stammt der erste urkundliche Nachweis der Pfarrei in Lindern. Die neugotische Pfarrkirche ist ein Bau des Architekten Johann Bernhard Hensen aus Sögel aus den Jahren 1860/62. Die Einrichtung ist weitgehend aus der Entstehungszeit im 19. Jahrhundert erhalten. Lindern ist eine der wenigen nicht fusionierten Pfarreien im Offizialtsbezirk Oldenburg.

© Dennis Wubs, 2008 (mit freundlicher Genehmigung)
© Dennis Wubs, 2008 (mit freundlicher Genehmigung)

Orgel von Friedrich Fleiter (Münster) aus dem Jahr 1887, umgebaut durch Orgelbau Friedrich Fleiter (Münster) 1925 und durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven) 1970.


I. HAUPTWERK (C–f³)

Prinzipal 8'

Bordun 16'

Flaut major 8'

Hohlflöte 8'

Oktave 4'

Flöte douce 4'

Oktave 2'

Waldflöte 2'

Sesquialtera 2f.

Mixtur 3f.

Zimbel 2f.

Trompete 8'

Koppel II–I

II. OBERWERK (C–f³)

Gedackt 8'

Flöte 4'

Prinzipal 2'

Quinte 1 1/3'

Kornett 4f.

Scharff 4f.

Oboe 8'

Tremulant

PEDAL (C–f¹)

Subbaß 16'

Oktave 8'

Gedacktbaß 8'

Oktave 4'

Mixtur 3f.

Posaune 16'

Trompete 8'

Clairon 4'
Koppel II–P

Koppel I–P


Mechanische Schleiflade.


Chororgel

© Dennis Wubs, 2008 (mit freundlicher Genehmigung)
© Dennis Wubs, 2008 (mit freundlicher Genehmigung)

Orgel von G. Christian Lobback (Neuendeich) aus dem Jahr 1984.

MANUAL (C–f³)

Rohrflöte 8' B/D

Flöte 4' B/D

Prinzipal 2' B/D

Oboe 8' B/D

PEDAL (C–f¹)

Subbaß 16'

Pedalkoppel


Mechanische Schleiflade.


Daten zur Orgelgeschichte

HAUPTORGEL

1723  Orgelneubau durch Johann Adam Berner (Osnabrück), I+aP/10.

1782  Umsetzung innerhalb des Kirchenraums und Reparatur durch Christoph Köchmann (Lingen).

1796  Verlegung auf die neue Empore im Turm und Reparatur durch Anton Franz Schmid (Quakenbrück).

1836  Instandsetzung und Umstimmung auf gleichschwebende Temperierung durch Anton Franz Schmid (Quakenbrück).

1863  Übertragung in die neue Kirche durch Arnold Kröger (Goldenstedt).

1887  Orgelneubau durch Friedrich Fleiter (Münster), II+P/27.

1925  Umintonation und Reparatur mit Dispositionsänderungen durch Orgelbau Friedrich Fleiter (Münster), II+P/27.

1936  Vermutlich Erweiterung des II. Manuals um 3 Register auf einer pneumatischen Zusatzlade durch Otto Ritter (Goldenstedt), II+P/30.

1970  Renovierung durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven). Dabei wird u. a. die Pedallade um fünf Töne erweitert, die Disposition wird verändert und 4 neue Register eingebaut.

1973  Einbau einer neuen Trompete 8' durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven).

1982  Reinigung durch G. Christian Lobback (Neuendeich).

2014  Reinigung und Überholung durch Martin Cladders (Badbergen).

 

CHORORGEL

1984  Orgelneubau durch G. Christian Lobback (Neuendeich), I+P/5.

2012  Reinigung und Schimmelbehandlung durch G. Christian Lobback (Neuendeich).


D-49699 Lindern (Oldb), Kirchstraße

Quellen und Literatur:

W. Schlepphorst: Der Orgelbau im westlichen Niedersachsen, 1975

F. Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln im Gebiet der Kath. Kirche im Oldenburger Land, 2011 (unveröff.)

Orgelsachverständigen-Unterlagen des BMO Vechta incl. ausführlicher Dokumentation der Überholung durch den Orgelbauer M. Cladders

Letzte Änderung: 11.02.2021.