Orgeln im Oldenburger Land

Cappeln, kath. Kirche St. peter und Paul

Im Jahr 1159 wurde Cappeln selbständige Pfarrgemeinde. Die alte Kapelle wurde über die Jahrhunderte mehrfach erweitert, Mitte des 17. Jahrhunderts fanden Erneuerungsarbeiten statt. Die heutige, dreischiffige neugotische Backsteinhallenkirche in Cappeln wurde 1900/02 von Hilger Hertel d. J. aus Münster erbaut.

Orgel von Rudolf Haupt (Osnabrück) aus dem Jahr 1919.

I. Hauptwerk (C–g³)
Bordun 16'
Prinzipal 8'
Gamba 8'
Dolce 8'
Hohlflöte 8'
Oktave 4'
Rohrflöte 4'
Mixtur 2-4f.
Trompete 8'
Koppel II–I
Superkoppel II–I

II. Schwellwerk (C–g³)
Quintatön 16'
Geigenprinzipal 8'
Aeoline 8'
Vox celeste 8'
Straktonflöte 8'
Lieblich Gedackt 8'
Dulciana 4'
Querflöte 4'
Piccolo 2'
Trompete 8' (Transm.)

Pedal (C–f¹)

Violonbass 16'
Subbass 16'
Gedacktbass 16'
Oktavbass 8'
Cello 8'
Posaune 16'
Koppel II–P
Koppel I–P


Zwei freie Kombinationen, Crescendowalze, 16' ab, Tutti, fahrbarer Spieltisch.

Kegellade, elektropneumatisch.

Daten zur Orgelgeschichte

1688  Orgelneubau durch Claus Hermann Lampe (Levern), I/5.
1748  Orgelneubau durch Heinrich Wilhelm Eckmann (Quakenbrück), I+aP/10.

1828  Renovierung durch Anton Franz Schmid (Quakenbrück).

1895  Dispositionsänderung durch Hermann Kröger (Goldenstedt).

1904  Hermann Kröger (Goldenstedt) hatte in der neuen Kirche eine kleine Orgel aufgestellt, die die Gemeinde nun kauft.

1919  Orgelneubau durch Rudolf Haupt (Osnabrück), II+P/25.

1978  Renovierung mit neuem Spieltisch und Elektrifizierung der Trakturen durch Alfred Führer (Wilhelmshaven).

1996  Restaurierung durch Orgelbau Matthias Kreienbrink (Osnabrück).

Letzte Änderung: 29.02.2020