Orgeln im Oldenburger Land

Damme, St. Viktor

© Gabriel Isenberg, 2014
© Gabriel Isenberg, 2014

Orgel von Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven) aus dem Jahr 1975.

I. Rückpositiv (C–g³)

Metallgedackt 8'

Quintade 8'

Praestant 4'

Blockflöte 4'

Waldflöte 2'

Quinte 1 1/3'

Sesquialtera 2f. 2 2/3'

Scharff 4f. 1'

Franz. Krummhorn 8'

Tremulant

Koppel III–I

II. Hauptwerk (C–g³)
Praestant 8'
Koppelflöte 8'
Oktave 4'
Spitzflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Oktave 2'
Mixtur 6f. 1 1/3'
Trompete 16'
Trompete 8'
Koppel III–II
Koppel I–II

III. Schwellwerk (C–g³)
Bordun 16'
Holzgedackt 8'
Gemshorn 8'
Schwebung 8'
Prinzipal 4'
Rohrflöte 4'
Nasat 2 2/3'
Prinzipal 2'
Terzflöte 1 3/5'
Mixtur 4–6f. 2/3'
Bombarde 16'
Trompette harm. 8'
Trompete 4'
Tremulant
Glockenspiel (cº–d³)

Pedal (C–f¹)

Praestant 16'

Subbaß 16'

Oktave 8'

Gedackt 8'

Hohlflöte 4'

Bauernflöte 2'

Rauschbaß 5f. 2 2/3'

Posaune 16'

Trompete 8'

Koppel III–P

Koppel II–P

Koppel I–P


4096-fache elektronische Setzeranlage (3 Schlüssel) mit Sequenzern.

Schleiflade, mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur.

Daten zur Orgelgeschichte

Um 1590  Anschaffung der ersten Orgel.

1677  Orgelneubau durch die Brüder Henrich und Johann Adam Reinking (Bielefeld), I+aP/12.

1750  Erweiterung um ein selbständiges Pedal durch Heinrich Wilhelm Eckmann (Quakenbrück), I+P/17.

1868  Erweiterung und Umbau durch J. B. Kröger & Söhne (Goldenstedt), II+P/24.

1906  Übertragung in die neue Kirche.

1913  Orgelneubau durch Rudolf Haupt (Osnabrück), II+P/30.

1959  Umbau durch Herbert Kruse (Lohne), dabei wird das Mittelfeld des Gehäuses entfernt.

1975  Orgelneubau durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven), III+P/41.

1993  Balgreparatur durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven).

1996  Reinigung und Überholung durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven).

2013  Reinigung und Sanierung durch Orgelbau Fleiter (Münster), Veränderung der Pedaltrompete als 8', elektrische Manualkoppeln (zusätzlich III–I) und neue Setzeranlage, Erneuerung des Spieltischs.

2015  Einbau eines neuen Motors und neuer Trakturwinkel im Pedal durch Orgelbau Fleiter (Münster).

Truhenorgel der Pfarrei St. Viktor

2018 wurde eine mobile Truhenorgel angeschafft, die 2004 von Orgelbau Hugo Mayer (Heusweiler) zunächst für den Privatgebrauch erbaut worden war. Standort der Truhenorgel ist die Pfarrkirche St. Viktor, sie wird aber auch regelmäßig für Konzerte und Gottesdienste an anderen Orten genutzt.

Manual (C–g³)

Holzgedeckt 8'

Rohrflöte 4'

Prinzipal 2'

Quinte 1 1/3'


Transponiervorrichtung (440 / 415 Hz).

Schleiflade, mechanisch.

Daten zur Orgelgeschichte

2004  Orgelneubau durch Orgelbau Hugo Mayer (Heusweiler) für eine italienische Organistin, I/4.

2018  Ankauf durch die Kirchenmusik in der Pfarrei St. Viktor Damme über die Fa. Orgelbau Hugo Mayer (Heusweiler).

Stand: 29.01.2020