Oldenburg

Gertrudenkapelle auf dem St.-Gertrudenkirchhof

Der St.-Gertrudenkirchhof an der Gabelung zwischen Alexander- und Nadorster Kirche wurde 1791 zentrale Begräbnisstätte für Oldenburg und wird heute von der ev.-luth. Kirchengemeinde Oldenburg genutzt. Die an der Südspitze des St.-Gertrudenkirchhofs liegende Gertrudenkapelle wurde 1428 erstmals urkundlich erwähnt und diente ursprünglich als Bethaus für das Siechenhaus der Stadt Oldenburg. Das vermutlich aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammende Kapellengebäude wurde 1481 mit einem neuen Gewölbe versehen und ist das älteste Kirchengebäude Oldenburgs. Bedeutend sind die Wand- und Deckenmalereien aus dem 17. Jahrhundert, die 1908 wieder freigelegt und ab 1964 restauriert wurden. Nach einem durch die elektronische Orgel verursachten Schwelbrand wurde die Kirche 1985 umfassend restauriert.

Bildquelle: Orgelbau Alfred Führer
Bildquelle: Orgelbau Alfred Führer

Orgel von Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven) aus dem Jahr 1992.


MANUAL (C–g³)

Gedackt 8'

Principal 4'

Gedacktflöte 4'

Waldflöte 2'

Quinte 1 1/3'

PEDAL (C–f¹)

angehängt


Mechanische Schleiflade.


Daten zur Orgelgeschichte

1992  Orgelneubau durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven), I+aP/5.


D-26121 Oldenburg, Ecke Alexanderstraße / Nadorster Straße

Quellen und Literatur:

F. Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, 2008

Letzte Änderung: 15.02.2021.