Neuenburg

Ev.-luth. Schlosskapelle St. Georg


Bildersammlung Gabriel Isenberg
Bildersammlung Gabriel Isenberg

Kirchengebäude

Die Kapelle auf Schloss Neuenburg be in Zetel geht im Kern auf das Jahr 1580 zurück. Ab 1713 diente sie als Gemeindekirche, ab 1858 war Neuenburg als Kirchengemeinde selbständig. Umgestaltungen des Raums erfolgten 1806 und 1954. Die jüngste Renovierung und Neugestaltung der Schlosskapelle fand 2010 statt.

 

Orgel

Die 1875 von Johann Claussen Schmid [II] (Oldenburg) erbaute Orgel wurde 1955 von Alfred Führer (Wilhelmshaven) umgebaut und 2017 durch Harm Dieder Kirschner (Weener) restauriert und (unter Beibehaltung des 1955 hinzugefügten II. Manuals) in den Ursprungszustand zurückversetzt.


I. MANUAL (C–f³)

Principal 8'

Doppelflöte 8'

Salicional 8'

Oktave 4'

Dolce 4'

Mixtur 3f.

Manualkoppel

II. MANUAL (C–f³)

Gedackt 8'

Rohrflöte 4'

Principal 2'

Terzian 2f.

PEDAL (C–c¹)

Subbaß 16'

Violonbaß 8'

Pedalkoppel


Mechanische Schleiflade.


Daten zur Orgelgeschichte

1711: Nach einem Bericht des Kirchenprovisors befinden sich in der Schlosskapelle zwei „gänzlich verdorbene“ Positive.

1804: Aufstellung eines Orgelpositivs aus dem Oldenburger Schloss.

1875: Orgelneubau durch Johann Claussen Schmid [II] (Oldenburg), I+P/8.

1955: Umbau und Erweiterung um II. Manual durch Alfred Führer (Wilhelmshaven), II+P/12.

1980: Renoviernug durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven).

2017: Restaurierung und Rückführung auf den Originalzustand (unter Beibehaltung des 1955 hinzugefügten II. Manuals) durch Harm Dieder Kirschner (Weener), II+P/12.

Quellen und Literatur: W. Kaufmann: Die Orgeln des alten Herzogtums Oldenburg, 1962 ⋄ F. Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, 2008 ⋄ Orgelbau Kirschner ⋄ Letzte Änderung: 08.10.2025.