Ramsloh

Kath. Pfarrkirche St. Jakobus


© Gabriel Isenberg, 2021
© Gabriel Isenberg, 2021

Kirchengebäude

Eine mittelalterliche Kapelle aus dem 12./13. Jahrhundert wurde 1899/1900 durch den Neubau der neugotischen St.-Jakobus-Kirche ersetzt, die nach Plänen des Münsteraner Architekten August Rincklake errichtet wurde. Nach Kriegsbeschädigungen erfolgte 1967/68 eine Renovierung des Turms. Seit 2008 ist Ramsloh Pfarrsitz der fusionierten Pfarrei St. Jakobus Saterland.

 

Orgel

Die Orgel baute G. Christian Lobback (Neuendeich) im Jahr 1981.


I. HAUPTWERK (C–g³)

Prinzipal 8'

Gamba 8'

Rohrflöte 8'

Oktave 4'

Nasard 2 2/3'

Flachflöte 2'

Mixtur 6f. 1 1/3'

Trompete 8'

Koppel II–I

II. SCHWELLWERK (C–g³)

Gedackt 8'

Blockflöte 4'

Prinzipal 2'

Sesquialtera 2f.

Cimbel 2f.

Cromorne 8'

Tremulant

PEDAL (C–f¹)

Subbaß 16'

Oktavbaß 8'

Quintade 4'

Rauschbaß 3f. 2 2/3'

Fagott 16'

Koppel II–P

Koppel I–P


Mechanische Schleiflade.


Daten zur Orgelgeschichte

1722: Laut einer 1897 dokumentierten Inschrift an der Orgel („K R 1722“) Orgelneubau durch einen unbekannten Orgelbauer, I+aP/11.

1765: Reinigung und Reparatur durch Franz Wilhelm Caesar (Vechta).

1772: Reparatur und Reinigung durch Heinrich Wilhelm Eckmann (Quakenbrück).

1784: Reparatur durch Dirck Lohmann (Emden).

1813: Reparatur durch Anton Franz Schmid (Quakenbrück).

1831/32: Reparatur durch Johann Bernhard Kröger (Ellenstedt).

1912: Orgelneubau durch Rudolf Haupt (Osnabrück), II+P/17.

1981: Orgelneubau durch G. Christian Lobback (Neuendeich), II+P/19.

1994: Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden durch G. Christian Lobback (Neuendeich).

2017: Generalreinigung nach Brandschaden durch Orgelbau Christian Lobback, Inh. Dietmar Franke (Büren-Steinhausen).

Quellen und Literatur: W. Schlepphorst: Der Orgelbau im westlichen Niedersachsen, 1975 ⋄ F. Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln im Gebiet der Kath. Kirche im Oldenburger Land, 2011 (unveröff.) ⋄ Orgelsachverständigen-Unterlagen des BMO Vechta ⋄ Letzte Änderung: 03.02.2021.