
Eine mittelalterliche Kapelle aus dem 12./13. Jahrhundert wurde 1899/1900 durch den Neubau der neugotischen St.-Jakobus-Kirche ersetzt, die nach Plänen des Münsteraner Architekten August Rincklake errichtet wurde. Nach Kriegsbeschädigungen erfolgte 1967/68 eine Renovierung des Turms. Seit 2008 ist Ramsloh Pfarrsitz der fusionierten Pfarrei St. Jakobus Saterland.
Die Orgel baute G. Christian Lobback (Neuendeich) im Jahr 1981.
I. HAUPTWERK (C–g³)
Prinzipal 8'
Gamba 8'
Rohrflöte 8'
Oktave 4'
Nasard 2 2/3'
Flachflöte 2'
Mixtur 6f. 1 1/3'
Trompete 8'
Koppel II–I
II. SCHWELLWERK (C–g³)
Gedackt 8'
Blockflöte 4'
Prinzipal 2'
Sesquialtera 2f.
Cimbel 2f.
Cromorne 8'
Tremulant
PEDAL (C–f¹)
Subbaß 16'
Oktavbaß 8'
Quintade 4'
Rauschbaß 3f. 2 2/3'
Fagott 16'
Koppel II–P
Koppel I–P
Mechanische Schleiflade.
1722: Laut einer 1897 dokumentierten Inschrift an der Orgel („K R 1722“) Orgelneubau durch einen unbekannten Orgelbauer, I+aP/11.
1765: Reinigung und Reparatur durch Franz Wilhelm Caesar (Vechta).
1772: Reparatur und Reinigung durch Heinrich Wilhelm Eckmann (Quakenbrück).
1784: Reparatur durch Dirck Lohmann (Emden).
1813: Reparatur durch Anton Franz Schmid (Quakenbrück).
1831/32: Reparatur durch Johann Bernhard Kröger (Ellenstedt).
1912: Orgelneubau durch Rudolf Haupt (Osnabrück), II+P/17.
1981: Orgelneubau durch G. Christian Lobback (Neuendeich), II+P/19.
1994: Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden durch G. Christian Lobback (Neuendeich).
2017: Generalreinigung nach Brandschaden durch Orgelbau Christian Lobback, Inh. Dietmar Franke (Büren-Steinhausen).
Quellen und Literatur: W. Schlepphorst: Der Orgelbau im westlichen Niedersachsen, 1975 ⋄ F. Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln im Gebiet der Kath. Kirche im Oldenburger Land, 2011 (unveröff.) ⋄ Orgelsachverständigen-Unterlagen des BMO Vechta ⋄ Letzte Änderung: 03.02.2021.