
Nach der Reformation gab es nur wenige Katholiken im Jeverland. Die erste „richtige“ nachreformatorische katholische Kirche in Jever wurde 1824 errichtet, sie wurde durch einen größeren, neogotischen Bau 1900/01 abgelöst. Die heutige St.-Marien-Kirche in Jever ist ein moderner Backsteinbau von 1966/67, entworfen von dem Cloppenburger Architekten Gerd Rohling. St. Marien in Jever ist Pfarrkirche der 2007 gegründeten Pfarrei St. Benedikt Jever.
Die Orgel wurde von der Orgelbauwerkstatt Alfred Führer (Wilhelmshaven) im Jahr 1969 gebaut und steht ebenerdig rechts neben dem Altarraum.
MANUAL (C–g³)
Gedackt 8'
Prinzipal 4'
Rohrflöte 4'
Waldflöte 2'
Quinte 1 1/3'
Mixtur 3f. 1'
PEDAL (C–f¹)
Subbaß 16'
Pedalkoppel
Mechanische Schleiflade.
1855: Orgelneubau (keine weiteren Informationen bekannt); die Anschaffung wurde auch durch eine Spende des Großherzogs ermöglicht.
1932: Orgelneubau durch Heinrich Rohlfing (Osnabrück), I+P/6.
1956: Orgelneubau unter Verwendung von Registern aus der alten Orgel durch Alfred Führer (Wilhelmshaven), II+P/10.
1969: In der neuen Kirche Orgelneubau durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven), I+P/7.
1983: Reinigung durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven).
2002: Reinigung durch Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven).
Quellen und Literatur: F. Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln im Gebiet der Kath. Kirche im Oldenburger Land, 2011 (unveröff.) ⋄ Letzte Änderung: 26.03.2021.