Strückhausen

Ev.-luth. Kirche St. Johannis

Die Johannis-Kirche in Strückhausen-Kirchdorf wurde 1519 anstelle eines durch Sturmflut zerstörten Vorgängerbaus errichtet. An den langgestreckten Bau mit Dachreiter schließt sich ein niedrigeres Glockenhaus mit Tordurchfahrt an.

© Dennis Wubs, 2011 (mit freundlicher Genehmigung)
© Dennis Wubs, 2011 (mit freundlicher Genehmigung)

Orgel von Werner Bosch (Niestetal) aus dem Jahr 1968.

Gehäuse-Oberteil und Pfeifenmaterial im geringen Umfang von Arp Schnitger (Hamburg) aus dem Jahr 1698.

I. HAUPTWERK (C–g³)

Rohrflöte 8'

Gemshorn 8'

Principal 4'

Nasard 2 2/3'

Flachflöte 2'

Mixtur 4f. 1 1/3'

Koppel II–I

II. BRUSTWERK (C–g³)

Gedackt 8'

Rohrflöte 4'

Principal 2'

Sifflöte 1'

Tertian 2f.

Tremulant

PEDAL (C–f¹)

Subbass 16'

Principal 8'

Pommer 4'

Nachthorn 2'

Koppel II–P

Koppel I–P


Mechanische Schleiflade.

Daten zur Orgelgeschichte

1688  Aufstellung eines Positivs, das vermutlich um 1670 von Berendt Hueß (Glückstadt) als Hausorgel gebaut wurde.

1698  Orgelneubau durch Arp Schnitger (Hamburg), II+aP/12.

1717  Beschädigung bei der großen Weihnachtsflut.

1725  Reparatur durch Gregorius Struve (Bremen).

1803  Reparatur durch Johann Wilhelm Krämershoff (Oldenburg).

1860  Umbau durch Johann Claussen Schmid [II] (Oldenburg), II+P/14.

1914  Orgelneubau im bestehenden Gehäuse von 1698 durch Johann Martin Schmid [III] (Oldenburg), II+P/18.

1968  Orgelneubau im historischen Gehäuse von 1698 durch Werner Bosch (Niestetal), II+P/15.

1992  Reinigung durch Werner Bosch Orgelbau (Niestetal).

Adresse: D-26939 Ovelgönne / Strückhausen, Kirchweg 14

Letzte Änderung: 18.10.2020.